Der Stadtrat von Calp hat den kommunalen Lärmschutzplan (PAM) verabschiedet. Dieses strategische Dokument dient der Bewertung und dem Management von Umgebungslärm in der Gemeinde und beinhaltet Korrekturmaßnahmen. Ziel ist die Verbesserung der akustischen Qualität in Calp.
Der Plan wurde gemäß dem Gesetz zum Schutz vor Lärmbelästigung erstellt, das Gemeinden mit mehr als 20.000 Einwohnern zur Erstellung eines kommunalen Lärmschutzplans verpflichtet.
Zur Erstellung des PAM wurden Lärmkarten erstellt und akustische Messungen in verschiedenen Stadtteilen, sowohl im Winter als auch im Sommer, durchgeführt. Die Messungen ergaben, dass der Straßenverkehr die Hauptlärmquelle in der Gemeinde ist.
Eine der im Plan enthaltenen Maßnahmen zur Verbesserung der akustischen Qualität in Calp ist die Bekämpfung dieser Lärmquellen. Zu diesen Maßnahmen gehören unter anderem verstärkte Kontrollen, Geschwindigkeitsbegrenzungen auf innerstädtischen Straßen, die Förderung des öffentlichen und nichtmotorisierten Verkehrs sowie der Vorschlag, bestimmte Straßen in der Gemeinde in Fußgängerzonen umzuwandeln.
Der Plan zielt außerdem darauf ab, die Überwachung und Durchsetzung der in den Zulassungsvorschriften für Fahrzeuge und Motorräder festgelegten Lärmemissionsgrenzwerte zu verstärken sowie Straßenoberflächen durch lärmabsorbierende Beläge zu ersetzen.
Eine weitere im Plan vorgeschlagene Maßnahme ist die Bewertung von Lärmschutzzonen (Lärmschutzzonen). Diese werden aufgrund der Lärmbelastung durch zahlreiche Freizeitaktivitäten, Veranstaltungen und öffentliche Einrichtungen, die Aktivitäten der dortigen Besucher sowie den Verkehrslärm ausgewiesen. In diesem Zusammenhang schlägt der städtische Lärmschutzplan eine spezifische Studie in zwei Gebieten vor, in denen aufgrund dieser Aktivitäten erhöhte Lärmpegel festgestellt wurden: die Calle Castellón de la Plana, die derzeit eine Lärmschutzzone ist, und die Kreuzung von Calle La Niña und Calle Alemania, wo sich beliebte Ausgehviertel befinden. Der städtische Lärmschutzplan legt fest, dass der Stadtrat in den Lärmschutzzonen Vorschläge zur Reduzierung der Lärmbelastung durch Freizeitaktivitäten fördern muss. Es besteht die Möglichkeit, die Ausweisung der Lärmschutzzone auf weitere Gebiete der Gemeinde auszudehnen, in denen eine hohe Lärmbelastung durch das Nachtleben festgestellt wird.
Dieses Dokument schlägt außerdem vor, Schulungen, Informations- und Sensibilisierungskampagnen für die Gemeindemitarbeiter und die Öffentlichkeit zu den Problemen der Lärmbelästigung durchzuführen.
Darüber hinaus sieht dieses Strategiepapier vor, dass bei Ausschreibungen für Abfallentsorgung, Reinigung und Gartenpflege energieeffiziente Maschinen gemäß akustischen Kriterien eingesetzt werden müssen. Es schreibt zudem die ordnungsgemäße vorbeugende Wartung vor, fördert die Analyse und Anschaffung neuer, leiserer Systeme und Technologien und prüft unter anderem die Möglichkeit, lärmintensive Arbeiten außerhalb der Stoßzeiten durchzuführen.