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Die Stadtverwaltung von Calp hat die Installation umweltfreundlicher Bojen am Strand von Cantal Roig und in der Bucht von Penyal abgeschlossen. Diese schonenden Bojensysteme ermöglichen es Booten, ihre Schiffe sicher zu vertäuen und die Seegraswiesen (Posidonia) zu schützen.

Die Bürgermeisterin von Calp, Ana Sala, und der Stadtrat für Umwelt und Strände, Pere Moll, besuchten heute Vormittag die Anlage, um sich über die Infrastruktur und ihre Funktionsweise zu informieren.

Insgesamt wurden 20 Bojensysteme installiert: zehn vor dem Strand von Cantal Roig und zehn vor der Bucht von Penyal im südlichen Teil des Strandes La Fossa. Diese beiden Gebiete werden häufig von Sportbooten angefahren. Darüber hinaus beherbergen diese Strände Wiesen zweier geschützter Seegrasarten: Cymodocea nodosa am Strand von Cantal Roig und Posidonia oceanica am Strand von La Fossa, die als zwei der wichtigsten Meerespflanzen im Mittelmeer gelten.

Beide Arten sind im Dekret der valencianischen Regierung zum Schutz der Seegraswiesen in der Region Valencia aufgeführt. Dieses Dekret schreibt vor, dass das Ankern über diesen wertvollen Seegraswiesen nur mit umweltschonenden Systemen zulässig ist.

Diese Ankersysteme bestehen aus einer Oberflächenboje zum Festmachen von Schiffen, die an einer mit einer Verankerungsbasis im Meeresboden verankerten Struktur befestigt ist. Diese Basis gewährleistet nicht nur die Stabilität des Systems, sondern dient auch als Biotop und ökologischer Rückzugsort und fördert so die Artenvielfalt in der Umgebung.

„Diese Strukturen werden die traditionellen Verankerungen ersetzen, die den geschützten Seegraswiesen – einem wichtigen marinen Lebensraum für Artenvielfalt und Wasserqualität – erheblichen Schaden zugefügt haben. Gleichzeitig werden diese umweltschonenden Systeme zu wahren Fischkinderstuben und sicheren Brutplätzen“, erklärte Stadtrat Pere Moll.

Die Arbeiten wurden von der Firma Sealand On Offshore Services SL mit 42.000 € vergeben. Dieses Projekt ist Teil des Destination Tourism Sustainability Plan (PSTD) von Calp im Rahmen des Recovery, Transformation and Resilience Plan, der aus Mitteln der Next Generation EU finanziert wird.