Letzte Woche reisten Vertreter der Stadtverwaltung Calp zu einem Arbeitstreffen im Hauptsitz des Ministeriums für den ökologischen Wandel und die demografische Herausforderung (MITECO) nach Madrid, um die Zukunft der Küste der Gemeinde direkt zu erörtern. An dem Treffen nahmen der stellvertretende Generaldirektor für Küstenschutz, Fernando Pérez Burgos, die Leiterin der Küstenabgrenzung von Alicante, Rosa de los Ríos Jimeno, sowie die Bürgermeisterin von Calp, Ana Sala, der Umweltdezernent Pere Moll und Mitarbeiter der Stadtverwaltung teil.
Ein zentrales Thema der Diskussion war die Sanierung des Strandes Arenal-Bol, dessen letzte umfassende Restaurierung vor dreißig Jahren stattfand. Die Stadtverwaltung betonte die Notwendigkeit, dauerhafte und nachhaltige Lösungen zu fördern, die auf technischen Studien zum Verhalten von Meeresströmungen basieren und unter größtmöglicher Berücksichtigung der Posidonia-Seegraswiesen entwickelt werden. Die Gemeinde beabsichtigt, Maßnahmen zu priorisieren, die die natürlichen Prozesse der Küste nachahmen und mittel- und langfristig für Stabilität sorgen.
Das Projekt zur Aufwertung der Fossa-Promenade, das sich derzeit in der Planungsphase befindet, wurde ebenfalls analysiert. Bei der Entwicklung dieses Projekts werden die Kriterien der barrierefreien Zugänglichkeit, der landschaftlichen Integration und der Vermeidung jeglicher Beeinträchtigung des öffentlichen maritimen und landseitigen Raums berücksichtigt. Der Stadtrat betonte, wie wichtig es sei, den Küstenschutz mit der Qualität des städtischen Raums für Anwohner und Besucher in Einklang zu bringen.
Während der Sitzung wurde auch der Rechtsstatus des La Manzanera Social Club und dessen Einhaltung der geltenden Vorschriften erörtert. Der Stadtrat erklärte sich bereit, alle möglichen Alternativen sorgfältig zu prüfen und dabei stets das öffentliche Interesse sowie die Sicherheit der Nutzer und der Umwelt zu gewährleisten.
Mit dieser Sitzung bekräftigt das Leitungsteam sein Engagement für den Schutz und die verantwortungsvolle Planung der Küste von Calp. In Abstimmung mit anderen Behörden wird sichergestellt, dass zukünftige Maßnahmen an Stränden und Küstenabschnitten unter Berücksichtigung der Kriterien der ökologischen Nachhaltigkeit und der Rechtssicherheit durchgeführt werden.
Die Bürgermeisterin von Calp, Ana Sala, betonte: „Wir arbeiten eng mit den übergeordneten Regierungsstellen zusammen, um sicherzustellen, dass jede Maßnahme an unserer Küste verantwortungsvoll, nachhaltig und darauf ausgerichtet ist, Calp zu verbessern.“
Der Umweltdezernent Pere Moll hob seinerseits hervor: „Unser Ziel ist klar: Wir setzen uns für Lösungen ein, die die Umwelt schützen und unsere Strände stärken, ohne unnötige Auswirkungen zu verursachen. Wir bevorzugen Maßnahmen, die unsere natürliche Umwelt respektieren und verbessern.“